Spenden ist uncool. Und Songs, deren Einnahmen gespendet werden sind noch uncooler und nicht mehr zeitgemäß; trotzdem sei es gut, dass es gemacht wird, schreibt die ZEIT. Was ist das denn für ein Quatsch? Wann waren Spendenlieder denn bitte zeitgemäßer? Heute machen wir Crowdfunding und bekommen etwas im Gegenzug, auch wenn es nur eine Postkarte ist. Das ist eine Symbolik, vollkommen zeitgemäß und überhaupt nicht uncool. Genauso wenig ist es uncool, dass die deutsche Pop-Elite mit ihrem Lied für Ebola die zum Spenden bringt, die sonst vielleicht nicht spenden würden. Einen Song, bei dem Sänger von Campino bis Milky Chance mitsingen ist sogar mehr als eine symbolische Gegenleistung für eine Spende von 1,29€. Würde man sich nicht eigentlich komisch vorkommen, einen so kleinen Betrag zu spenden? Ja, würde man. Aber wenn man ein Lied kauft, ist das ein ganz normaler Betrag und überhaupt nicht komisch. Und 1,29€ sind immer noch besser als nichts. Außerdem: Wenn man mal ehrlich ist, ist das deutsche Lied doch ziemlich gut geworden. Das englische übrigens auch.